Alice im Buchland,  Rezensionen Sandy

[Rezension] Odinskind von Siri Pettersen

Die Rabenringe - Odinskind Book Cover Die Rabenringe - Odinskind
Band 1
Siri Pettersen
Fantasy
Arctis
20. Juli 2018
Gebundene Ausgabe
656
20. Januar 2019

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Inhalt:

Hirka ist in Ymsland aufgewachsen. Mit fünfzehn findet sie heraus, dass sie ein Odinskind ist – ein schwanzloses Wesen aus einer anderen Welt. Von nun an ändert sich alles: Sie weiß weder, wer sie ist, noch, wohin sie gehört. Sie weiß nur, dass ihr Leben auf dem Spiel steht. Aber das ist nur der Anfang, denn Hirka ist nicht die einzige Fremde, die es durch die Steintore nach Ym verschlagen hat … ODINSKIND ist der furiose Auftakt der RABENRINGE-Trilogie, das große nordische Epos über eine Welt voller Vorurteile, Machtkämpfe und Liebe.

Textquelle von Amazon

Meine Meinung

Ich gebe es ja offen und ehrlich zu, ich bin eine absolute Coverkäuferin, was Bücher angeht, weswegen ich zunächst nicht das Bedürfnis hatte, mir Odinskind von Siri Pettersen zu kaufen. Doch als ich wenig später den Klapptext dazu gelesen habe und einige Blogger, auch nur positive Meinungen dazu geäußert haben, konnte ich nicht mehr daran vorbei und habe es mir letztendlich doch geholt. Und was soll ich sagen, ich bin ein absoluter Fan geworden.

Sonst schrecken mich ja eigentlich dicke Bücher ab und nach der Hälfte, habe ich bei den meisten gar keinen Bock mehr zum Lesen, doch Siri Pettersen hat mich eines besseren gelehrt und gezeigt, dass ein Fantasybuch gepaart mit der nordischen Mythologie doch ein absolutes Highlight sein kann. Die Autorin Siri Pettersen hat es geschafft, mich in Ihren Bann zu ziehen und mich dabei nach Ymsland zu entführen, dass ich überhaupt keine Lust hatte, dass dieses Buch irgendwann zu Ende ist.

Neben der fantastischen Story hat mich besonders Hirka begeistert. Eine Protagonistin, die einen starken Willen hat und trotz ihren fehlenden Schwanzes, versucht unter den Yms ein normales Leben zu führen. Als sie von Ihrem Vater erfährt, wieso sie keinen Schwanz hat, bricht für Hirka ein Leben zusammen. Auf einmal ist es nicht mehr wichtig dazu zugehören, sondern es wird wichtiger, als Geächtete nicht in den Sicheren tot zu springen.

Odinskind kann man nicht vergleichen mit der Herr der Ringe. Odinskind ist eine ganz andere Art von Buch. Im Laufe der Geschichte weiß man nicht mehr, wer Freund oder Feind ist, was Intrige ist oder was man als Wahrheit bezeichnen kann. Liebe, Verrat, Lügen, Macht, die Schwarzröcke, die Blinden und der Seher alles Worte, die einem erst klar im Kopf werden, wenn man Odinskind gelesen hat und tief im Ymsland versunken ist.

Fazit:

Ein absolutes Meisterwerk, ein Epos, was man einfach gelesen haben muss oder unbedingt noch lesen muss. Wer Game of Thrones liebt, der wird auch Odinskind lieben. Man muss Hirka einfach durch das Ymsland begleiten und sich selbst ein Bild darüber machen, wie schnell man doch in Intrigen verwickelt werden kann, ohne zu wissen, wie man da nun am besten wieder herauskommt. 2019 beginnt für mich mit einem absoluten Fantasyhighlight, was erst einmal übertrumpft werden muss.

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