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Company Town Book Cover Company Town
Einzelband
Madeline Ashby
Dystopie
Arctis
13. Januar 2017
Gebundene Ausgabe
384
15. Januar 2018

 

Ich bin eigentlich immer jemand, der alle Bücher lieben möchte und ihm dann gute Bewertungen gibt. Doch leider ist Company Town einer dieser Bücher, die mich davon überzeugt hat, dass nicht alles toll sein kann.

 

Inhalt:

Sie nennt sich New Arcadia - eine Stadt auf einer Ölplattform, die sich im Besitz der wohlhabenden Familie Lynch befindet. Die Leibwächterin Hwa ist eine der letzten rein organischen Menschen, aber nicht nur in dieser Hinsicht eine Außenseiterin. Als der jüngste Lynch-Sprössling Joel bedroht wird, und persönlichen Schutz benötigt, wendet sich die Familie an sie. Dann versetzt eine Mordserie die Bewohner der Insel in Angst und Spuren führen auch zu Hwa; nicht nur ihre Zukunft steht auf dem Spiel, sondern die der gesamten »Company Town«.

Textquelle: Amazon

 

Meine Meinung:

Mit großer Vorfreude ging ich an diesen hochgelobten und vielfach ausgezeichneten Roman heran - um schon nach den ersten Seiten verwirrt das Buch zur Seite zu legen: Man kommt sehr schwer hinein in die Story, blättert laufend zurück, liest seitenweise die Geschichte nochmals, da man immer meint, etwas Wichtiges überlesen zu haben.
Ein rasant schneller, aber sehr verwirrender Plot, mit vielen technischen Begriffen, die das Verständnis nicht einfacher werden lassen.
Die ganze Zukunft kommt schwärzer als schwarz daher, ein brutal-depressiver Grundton zieht sich durch das ganze Buch. Traurig auch, dass Frauen in der Zukunft nur als Prostituierte oder als Opfer eine Rolle spielen.
Kein klarer Plot, keine klaren Schilderungen, man bleibt einfach unbefriedigt zurück und zu keiner Zeit hat man das Gefühl: "So könnte es sein/werden!" - Es sollte ein stylisches, futuristisches Werk werden und ist es auch geworden. Aber der Plot, glaubhafte Charaktere und Nachvollziehbarkeit blieben auf der Strecke. Vom Lesespaß ganz zu schweigen.

 

Fazit:

Leider hat mich dieses Werk nicht begeistert und irgendwie macht es mir Angst wieder eine Dystopie zur Hand zu nehmen und diese zu lesen.